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Mein Flugtag im Rückblick

Freitag, 04.01.2013

Mi Trip al Perú



02.01.2013

Hola,

Auf los gings los.

Gerade Silvester noch eine große Abschiedsfeier gegeben, am 1.1. dann großes Café trinken mit denen die es nicht zur Feier geschafft haben.

Noch einmal alles bis Mitternacht durchgecheckt und gepackt und dann am Morgen des 2. Januar um 3 Uhr vom Wecker an eine pünktliche Abfahrt Richtung Düsseldorf erinnert.

Gegen 6 Uhr waren wir dann dort zum Ceck In für den ersten Flug von Düsseldorf nach Madrid.

1,5 Stunden Sicherheitkontrollen und warten und dann ab ins erste Flugzeug.

Ein erhabener Start um 7:50 vom nächtlichen Düsseldorf... und durch die erste Wolkendecke...und nun durch die zweite Wolkendecke...

Einfach herrlich soweit über allem zu schweben und die Welt unten nicht einmal durch die Wolkendecken zu erkennen.

Kurz darauf...der HAMMER!

Sonnenaufgang über den Wolken Ô.Ô ...so ein Mist, und die Kamera ist oben im Gepäckfach :/

Nach kurzem bin ich dann allerdings eingepennt.

Und über Spanien wieder aufgewacht... zumindest sieht es, so wolkenfrei und hell, nicht nach Deutschland aus... und tatsächlich wird knapp eine halbe Stunde später gelandet.

Ankunft in Spanien 10:20 Uhr...eigentlich gut 3h Aufenthalt, aber sicherheits halber doch erstmal den nächsten Boardingplatz suchen...

Boardingticket sagt: "RUS"... na toll es gibt R und U und S, aber liegt ja alles in einer Richtung...

Nach einer halben Stunde laufen und eben so langer Zugfahrt bin ich dann doch zumindest in der richtigen Ecke angekommen.

Mein Flug ist zwar noch nicht angezeigt, aber dann kann ich ja noch ne Weile bei den Bücher stöbern...

Und voller Motivation wird „El Señor de los Anillos – La Comunidad del Anillo“ gekauft... das wird jetzt erstmal schön auf Spanisch gelesen :)

Noch fix meiner Ma eine SMS geschickt dass es alles gut weitergeht und um 12:30 geboardet.

13:10 Abflug...das ganze Flugzeug ist voller Franzosen...was die wohl alle wollen.

Mein netter Sitznachbar, ein englisch und spanisch sprechender Franzose erklärt es mir:

Die Rally-Dakar... von Paris-Dakar wegen Streitigkeiten vor 3 Jahren nach Peru – Chile – Argentien verlegt...

Aha...naja, vielleicht sieht man ja auch was davon :)

Nach 12h Flug, 3 Filmen, viel Musik und keiner Minute Schlaf dann die Landung in Lima...

Sieht ja von oben schon mal stark aus, auch wenn es nun bei 18:30 Ortszeit schon einigermaßen dunkel wird und die Berge im Nebel versinken...

hihi... Montañas Nubladas, wie im Buch ;)



Ab zum Visumsstempler und 183 Tage bekommen... 17 zu wenig aber es wird ja zwischendurch mal nach Bolivien ausgereist :)



Gepäck abgeholt, bei der Gepäckkontrolle grünes Licht bekommen und erstmal gemütlich an eine Säule im Café der Eingangshalle gelehnt.

Und da kommt auch schon Anna Maria, die Oma von Maria auf mich zu um mich abzuholen...

im Schlepptau noch eine Alexandra die meinen Rucksack nimmt. Es gibt insgesamt 3 Alexandras o.O

Doch schön noch ein paar Takte deutsch reden zu können.

Und mit dem Auto durch Lima... erste Erfahrung des typischen Limaautofahrers...alles irgendwie ungeduldig mit ständigem Gehupe und vielen Überholvorgängen um jeden Meter der möglich ist zu gewinnen, aber es wird immer brav vorher geblinkt :)

Erster Blick durch Lima... MANN IST DAS RIESIG...

Große Straßen mit großen Werbeplakaten und vielen Menschen...dazu noch Hauptverkehrszeit...

Aber nach einer guten Stunde kommen wir in Las Gardenias in Surco an.

Rein ins Haus... der Opa spricht Spanisch, aber es ist noch jemand da:

Daniela, eine Deutsch die für 2 Jahre Lehrerin für Französisch und Biologie in Brasilien, San Paulo ist macht gerade Urlaub und kennt Juan... eines der 8 Kinder von Anna Maria und macht gerade ihren Urlaub in Lima.

Noch ein ganz gemütlich Abend auf Deutsch und morgen wird gemeinsam ein wenig die Stadt erkundet.



Alles Liebe ins heimelige Deutschland und auch euch einen guten Start zu großen Taten!

Mein erster Tag in Lima

Samstag, 05.01.2013

03.01.2013 

Und am nächsten Morgen aufgewacht... ein Blick auf die Uhr, es ist 12... tja ein wenig Schlaf aufgeholt.

Aber Moment..die muss noch umgestellt werden, es ist 6 Uhr Ortszeit...

Also doch ein recht ertragbares Jetlag.

Es sind sogar schon Leute am Frühstückstisch.

Gegen 9 Uhr breche ich dann gemeinsam mit Daniela zur ersten Stadttour auf.

Zur Bank ein paar Soles geholt und dann zum Bus...

Ein chaotisches aber doch funktionierendes System.

Man stellt sich einfach an die Hauptstraße wo nicht „Bus halten verboten“ steht und nach kurzem kommt ein kleiner Chaot an...

„Todos Arequipa Veinti-ocho...Arequipa Veinti Ocho... Arequipa...“ ruft der Typ der an der Tür steht und uns reinschiebt.

Die Tür hält er mit einem Schnürsenkel fest und zieht sie manchmal wenn die Fahrt länger als 10 Sekunden ist zu, ansonsten hängt er im Prinzip immer draußen und ruft den Leuten zu.

Arequipa ist übrigens die Straße im Zentrum...

Alle Busse Arequipa gehen ins Zentrum und zurück muss ich einen Richtung Benavides nehmen.

Das ist die Straße auf der wir gerade richtung Norden fahren.

Ab und zu sammelt der ...wie nenne ich ihn..ähm... Buscontrolleur...also der „Arequipa Veinti-ocho“-Mann das Geld ein.

Eine Fahrt Richtung Miraflores ...ca 5 Kilometer kostet 1 Sol... das sind ca 30 Cent.

Wir steigen am Parque Kennedy aus. Übrigends gibt es davon einige, also Parks … Lima ist eigentlich komplett zu betoniert, aber an fast allen Straßen stehen die großen palmenartigen Bäume...

Wir gehen 2 Straßen weiter wo es Handgemachtes von Indigenas geben soll... eine Passage mit vielen Garagen, die sich alle so um 10 öffnen... es gibt allerlei... Ich kaufe mir erstmal für 20 Soles eine schicke Handtasche...was Frau halt braucht.

Daniela guckt mehr nach Stoffen... überall gibt es vor allem diese Stoffe... Naja nicht so mein Ding.

Aber es gibt witzige Weihnachtskrippen mit Indigenafigürchen, und Schachspiele mit Conquistadores und Indigenas... Voll cool!

Und das meiste ist mit Nasca Bildern oder Macchu Pichu verziert... Hallo wir sind noch in Lima... ;)

Später gehen wir die Straße runter zur Costa und gucken einmal übers Meer.

Am Meer ist der Parque de Amor. Ein großes Standbild in rot von zwei korpulierenden Personen... davon wurden übrigens auch viele verkauft...das hübscheste war auf einem Flachmann.

Parque D'Amor

Alles grünt und blüht hier... wir befinden uns übrigens noch gut 50 Meter über dem Meer auf Klippen aus Sand und Geröll, unten kann man am steinigen Strand Surfer sehen.

Man kann hier auch Paragliden...also Tandem versteht sich, ein Flug 50 Dollar.

Irgend ein Typ versucht hier auch einen Kondor oder anderen großen Vogel falkenmäßig zu trainieren.

Wir gucken noch eine Weile rum und suchen dann einen Bus ins Zentrum... nach knapp einer Stunde stellen wir fest dass wir wohl immer auf der falschen Straßenseite fragen...

Und ab geht’s auf der Avenida Arequipa...diesmal mit Sitzplätzen :)

Am Parque de la Exposición  steigen wir aus.

Der ist mal etwas größer und es ist großes Theater und ein Kunstmuseum drin...

Mal schauen... weiter geht’s Richtung Zentrum... haben uns auf eine hübsche Verkehrsinsel verirrt am Plaza Grau... Aber ein netter Polizist lässt uns auch nicht autorisiert durch ein Unterführung laufen...

Hier ist ein Einkaufszentrum... unter der Straße, nicht schlecht :)

So... wollten ja eigentlich zum Plaza de Armas...

Oh... ein blaues Gebäude... sieht schön aus also hin...

Der Plaza Francia... falsche Richtung, aber dafür ein hübsches Foto :) Plaza Francia 

Und einen hübschen Buchtauschladen.

Weiter...etwas verwirrt und falsche Richtung, aber man sieht mehr von der Welt.

Plaza San Martin...richtighe Richtung :)

Dann erstmal was essen... ist ja auch schon 15 Uhr...

Nach etwas hilfloser Suche nach was vegetarischem und dabei kein Salat (lieber noch nicht direkt am ersten Tag den Magen ruinieren) gehen wir dann Chifa (Chinesisch) essen...

Ist tatsächlich auch typisch peruanisch... man guckt zwar etwas verwirrt, aber ich krieg doch was ohne Fleisch :)

Und nun zum Plaza de Armas, dort trennen wir uns erstmal, da Daniela noch in ein Museum wollte.


Ich werfe einen Blick über den Rio Rimac, eine reißende braune Brühe und beschließe dann noch einmal zu versuchen mir eine Sim Karte zu organisieren...

Wer hätte gedacht dass das so schwer wird...

In den Laden...

„Un Chip por mi móvil“

„Quinze soles“

„Si“

langes warten...

Dann verweist man mich an eine Kollegin...

5 Minuten später zum nächsten Kollegen...

„Documentas por favor“

Ich zeige meinen Reisepass

„Oh pasaporte... no es possible...“

vieles was ich nicht verstehe bis eine Kollegin meint das geht wohl doch...

„Y tu móvil“

...ich hole mein Handy raus.

„Oh... trabaja con Claro?“

„No sé“

...Karten wechsel...er wartet ungeduldig bis es startet und meint es geht nicht...

Ich sage es geht doch, nur noch ne Minute warten...

...irgendwann funktionierts dann auch.

Dann dauerts noch ca ne halbe Stunde meine Daten alle per Handy einzutippen und irgendwann halte ich dann endlich mein Handy mit funktionierender Karte in der Hand... nur spricht es mittlerweile Spanisch mit mir...

Am Plaza de Armas fahren einige die Tour rauf auf den San Cristobal... einen Berg von dem man über Lima blicken kann.

5 Soles... 10 Minuten hin, 20 Minuten da und 10 Minuten zurück.

Alles etwas hektisch und hin und her, aber es klappt.

Die Gía erzählt sogar einiges wovon ich sogar ein paar Wörter verstehe...

Zum San Cristobal geht es über den Rio Rimac... und dahinter ist Lima schon um einiges ärmer...

Beschreiben kann man es nicht ganz... es ist halt alles dreckiger, die „Häuser“ sind improvisierter und eigentlich bricht alles mehr oder weniger zusammen.

Vom San Cristobal oben dann ein weiter Blick über ganz Lima.


Man sieht die Berge und das Meer, alles verschwindet in der Ferne mehr im Nebel, aber beeindruckend sieht es doch aus.

Als ich mich untern wieder mit Daniela treffe hat Sie sich einen heißen Halbbrasilianer,Halbperuaner geangelt, der nicht nur irrsinnig gut aussieht sondern auch zumindest „Alles Gut“ auf deutsch sagen kann :)

Er ist Lehrer für Percussion oder so und trommelt auch wo es geht und lädt ein Sonntag in den Parque Maria Retsche zu kommen... ?!?!?!

Als ers aufschreibt klingelts ;) Maria Reiche, die die Nasca Linien erforscht hat.

Mal schauen...

Nach 1 ½ h herumirren kommen wir dann auch wieder zuhause an, wo María und Annabell heute Mittag aus Cusco wieder gekommen sind.

:) Vielleicht kommt Annabell auch mit in unser Projekt, aber das klären wir alles Montag, Sie war ja schon 3 Monate in Chavín.

Wir unterhalten uns lang und spielen noch Qwickelz oder so und gehen dann gegen 1 ins Bett.

Nur ein Tag, doch schon einiges erlebt.

Die besten Grüße nach Germanien!

Anden-Alex wird krank :/

Sonntag, 06.01.2013

Hey ho.

gestern (04.01)

Haben wir den morgen ein wenig rumgedümpelt und eine Reittour am Strand für den nächsten Tag gebucht, bis wir uns entschieden haben uns auf den Weg zu machen.

Dafür waren wir dann erst gegen 12 mit dem Bus unterwegs, und dieser war ausnahmsweise mal leer, was mir Gelegenheit zu einem Foto gab, damit man sich das vielleicht ein wenig vorstellen kann.

Der Arequipa-Mann bei voller Fahrt und offener Tür

Maria,Annabell und ich waren dann noch eine Weile auf dem Handicraft Market unterwegs und sind dann zum ersten archäologischen Höhepunkt gekommen :)

Huaca Pucllana, eine Pyramidenruine mitten in der Innenstadt, bei Miraflores

Um ca 200 nChr von den Menschen der Limakultur erbaut.

Ein ziemlich großer Komplex.

Haben auch eine Führung mitgemacht, allerdings reicht mein Spanisch doch noch nicht wirklich um alles zu verstehen und so hatten wir da einiges an Interpretationsspielraum...

Maria, Ich und Annabell v.l. Ein Teil von Huaca Pucllana von oben aus gesehen.

Anschließend sind wir zum Meer ein bisschen auf Ausguck nach Sexy Surflehrern...

Zwar wurden wir von einigen Angesprochen, aber die entsprachen nicht ganz unseren Vorstellungen...Insgesamt... die Männer hupen, pfeifen und rufen einem eigentlich ständig hinter her... Auf dem Weg zum Strand hat sogar einer mitten auf der Straße ein Autofahrer angehalten,nur um zu sagen "Wow, you are so beautiful"...und ist dann einfach weitergefahren... aber leider hat bisher noch keiner wirklich gut ausgesehen :(

 

Abends sind wir dann noch im Larcomar (Einkaufszentrum am Strand) Eis essen gewesen... 9 Soles für 2 Kugeln... schon ziemlich happig, aber richtig lecker

 

Bin leider etwas krank, wozu ich im nächsten Blog eintrag komme. Aber erstmal werde ich mich jetzt schlafen legen und hoffe morgen wieder fitter zu sein ;)

Alles Gute nach Deutschland, hoffe die Fotos sind in Ordnung!

Andenalex in Pachacámac

Montag, 07.01.2013

Bevor ich es vergesse, für alle „How I Met Your Mother“-Versessenen, der Sound der berühmten Autoalarmanlage begleitet einen hier eigentlich immer.

Alle Alarmanlagen sind auf extrem sensibel eingestellt und irgendwo hört man immer eine, und das berühmte wijuwijuwiju...nätnätnätnät...wuuupwuuup... begleitet einen vorallem in der Nacht...

 

Morgens um 8 wurden wir von unserem Taxifahrer fürs Reiten abgeholt.

Es scheint übrigens üblich zu sein dass man abgeholt wird und man wir schon komisch angeguckt wenn man fragt wo man hinkommen soll :)

Wir wurden etwas außerhalb in Lurín abgesetzt, wo unsere Caballos bereits gesattelt wurden und Señora Claudia uns begrüßte.

 

Trotz früherem Reitunterricht fühlte zumindest ich mich ein wenig vorgeführt und mehr als ab und zu die Zügel kürzer nehmen oder wenn mein Pferd ruckelig trabte einigermaßen im Rhythmus aufstehen konnte ich auch nichts groß machen was es dazu bringen konnte was ich wollte.

Lag vielleicht auch am Namen, denn mein Pferd hieß auch "Sorpresa" (von engl. Surprise)...

Aber wir sind durch einen Fluß, schöne Landschaft und -besonders cool- am Strand entlang geritten was zu ein paar coolen Fotos, aber auch ein bisschen Sonnenbrand führte.

   

Wir verkürzten dann die Tour von uns unerfahrenen Reitern dann doch von 3 auf 2 Stunden, was wohl doch ganz vernünftig war...und ich merkte doch so langsam den Beginn meiner Erkältung in mir aufkeimen...

 

Da wir nun bereits in der Gegend von Pachacámac waren beschlossen wir auch noch eben den kleine Trip auf uns zu nehmen und noch da vorbei zu schauen.

Ich eigentlich voller Begeisterung hatte allerdings mittlerweile doch schon einen ziemlich zugesetzen Kopf :(

 Pachacámac ist eigentlich eine ehemalige Stadt welche so um 200 n.Chr. Von Menschen der Wari-Kultur (die gleichen wie bei Huaca Pucllana) errichtet wurde.

Man findet die gleichen Adobes (Lehmziegelsteine) wie in Huaca Pucllana, jedoch sind die besterhaltenen Bauten von den Inka, welche 1400 die Stadt übernahmen.

(Der Mondtempel und der Sonnentempel)


Inkaarchitektur der Mondtempel

 

Pachacámac-Tempel (Wari-Kultur)

 

Berühmt ist Sie vor allem durch das Orakel von Pachacámac, welches einen ebenso großen Stellenwert gehabt haben muss wie Delphi für die Griechen.

Max Uhle war übrigens einer der ersten Augräber und hat vor der Ruine vom Pachacámac-Tempel einen Gedenkstein :P

 

Sind auch gut 1 1/2h durch die Stadt gelaufen, aber meine Nase lief immer mehr, schlechter Luft bekommen und n zugedösten Kopf bekommen :(

So ein Dreck, warum gerade jetzt... wäre gerne noch ins Museum gegangen aber konnte einfach Nichts mehr aufnehmen...

 

Hab mich Zuhause dann auch direkt ins Bett gelegt und die nächsten 3 Stunden durch gepennt.

 

Bin nun auch den nächsten Tag im Bett geblieben, während die anderen bei San Francisco waren.

Naja, aber mittlerweile geht’s mir zumindest einigermaßen besser...

 

Liebe Grüße nach Hause, die erkältete Alex

Letzter Eintrag von Lima

Mittwoch, 09.01.2013

07.01.2013

Hola nach Hause,

Nach einem Tag krank feiern, sind wir dann den ersten Tag ins Büro unserer Organisation gekommen:

ANIA , la Asosicaion para la Niñez y su Ambiente (Organisation für die Kinder und ihre Umwelt), um Alles abzuklären.

Brenda die nationale Organisatorin von ANIA unterhielt sich erstmal einige Zeit mit Annabell, welche nun bereits 3 Monate in Chavín gearbeitet hatte...

Dann checkte Sie die Eckdaten, und sagte dass alles in Ordnung gehen würde, auch zu dritt in Ica.

Ursprünglich waren ja nur Maria und Ich geplant.

Wir hörten einen kleinen Vortrag mit Power Point über die Mission von ANIA,

und Maria und ich bekamen die drei Kinderbücher geschenkt in denen es um die Geschichte der Figur, die ebenfals „Ania“ heißt geht, ein kleines Mädchen dass sich in den Regenwald begibt um die Natur zu erfahren und dort viele Abenteuer erlebt :)

Übrigends zu den Eckdaten gehört auch das wir im Februar kurz nach Bolivien ausreisen müssen, da Marias Visum abläuft... kein großes Ding, einmal raus aus dem Land, Stempeln, und wieder rein, Stempeln... aber das heißt nächsten Monat gibt es vielleicht tolle Fotos vom Titicacasee :)

 

Dann sind wir noch mit Brenda Essen gewesen... sie spricht unglaublich schnell Spanisch

und so peinlich das auch ist... ohne Übersetzer kam ich gar nicht klar :( *schäm*

 

Aber das wird ja Alles, denn ab Ica sprechen wir ja nur noch Spanisch o.Ô

 

Denn Rest des Tages haben wir dann ein Wenig zuhause abgehangen... und Abends dann Pizza bestellt und Deutsche Filme geguckt :)

 08.01.2013

Am nächsten Tag haben wir mal gekocht und Annabell und ich waren einkaufen im „Wong“ einem der großen Supermärkte.

Waren etwas verzweifelt auf der Suche nach Tomatenmark, was wir dann aber doch gefunden haben und Annabell hat sich ziemlich köstlich über mich amüsiert als ich fassungslos vor dem Mais stand.

 

Annabell, guck mal, die haben hier schwarzen Mais“

Ja, das ist ganz normal aber der ist nicht so lecker nehmen wir lieber den normalen Weißen.“

Es gibt WEIßEN Mais?!“

und der hat übrigens verdammt große Körner, sehen aus wie komplette Knoblauchzehen.

Am Nachmittag haben wir uns dann mit Olivia Plant in La Victoria getroffen.

Die kennt vielleicht zumindest der ein oder andere Haller.

Hat früher mit mir Volleyball gespielt und war auf dem KGH im Vororchester.

Da sie brav via Internet dass Haller Kreisblatt verfolgt hat und dan meinen Artikel bemerkt :D

hat Sie mich angeschrieben und wir haben uns kurzer Hand getroffen.

Sie ist bereits seit Juli hier und arbeitet im Kinderheim welches die Schwester von Pastor Völkner unterstützt.

Jetzt noch mal was fürs Auge für die Herren der Schöpfung:

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...verdammt...der Server macht Wartungsarbeiten, werde daher erst nächstes Mal Fotos raufladen können...Sorry Jungs

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Wir sind danach anschließend in den Parque de la Exposición gegangen.

Dort sprühen 2 Künstler auch Bilder wie es vielleicht der ein oder andere auch von woanders kennt..(in meinem Zimmer hängt eins, dass mir eine Sprayerin in Rom gemacht hat.)

...Die verlost der dann für einen Sol... wir habe mit gelost, leider nicht gewonnen, aber der nette Peruaner der gewonnen hatte hat das Bild dann einfach so Annabell geschenkt :)

 

Dann haben wir uns nur noch bei Subway im Subway ;P was geholt und sind nach Hause.

 

So, da morgen unser letzter Tag in Lima ist und danach nicht ganz gesichert ist ob wir regelmäßig Internet haben werden ist das vorerst mein letzter Eintrag.

Bitte nicht sauer sein wenn es mal länger dauert bis eine Antwort kommt.

 

Aber ich kann ja jetzt mal einige Fragen beantworten.

Christian:

1. Hab doch geschrieben was es auf dem Handicraft-Market gab:

Stoffe, Handtaschen, Krippen mir Indigenapüppchen und Schachspiele mit Conquistadores vs Indigenas. Pff... Männer, können nicht nur nicht zuhören sondern auch nicht lesen ;P

 

2.Also von der Rallye Dakar hab ich ja erst nur von den Franzosen im Flugzeug was gehört.

Am Tag vor dem Start haben wir dann zwei Deutsche getroffen die bei der Veranstaltung mithelfen die uns n bisschen was erklärt haben.

Als wir dann am nächsten Tag zum Reiten wollten sind wir mit dem Taxi die Panamericana Sur runtergefahren wo an den Straßenseiten überall Leute mit Plakaten und so standen die wohl anfeuern wollten. Sind dann mit den Pferden auch noch 2 mal dran vorbei geritten.

Die Rallye Autos haben wir dann vereinzelt noch mal auf der Panamericana gesehen. Die hatten die Straße nicht abgesperrt und die haben dann vermutlich alle einzeln zeitversetzt gestartet und sich da noch durch den üblichen Verkehr geschlängelt.

Also so viel haben wir da nicht mitbekommen. Übrigens würdest du hier nicht Autofahren wollen... ich hab kaum ein heiles Auto gesehen und ich kann mir nicht vorstellen dass dein Herz bei den ganzen Dellen, Rost, Klebeband, fehlenden Scheinwerfergehäusen etc mitspielen würde.

...und das Linksabbiegerspuren mehr sowas wie ein Vorschlag als ernsthaft eine Regelung sind kosten vermutlich auch einige Autofahrer hier ein paar Nerven.

 

Übrigens insgesamt freue ich mich total über Feedback :)

Liebe Grüße nach Hause, an Christian und an Wally und Johannes, freu mich dass ihr an mich denkt und ich schreibe euch gerne!

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal...